reviews on voices

 

European Progressive Rock Reviews: (100/100)

"T" is actually Thomas Thielen who now resides in Hannover in Northern Germany. He has spent the past 4 years creating "Voices" which is a concept of "a concert of whispers, the deafening whirl of screams and the chaos of midnight lies."
This is a good description as it certainly captures those words well. It has Peter Gabriel stamped all over it but it actually starts off gently with just a hint of Geoff Mann and then builds pretty quickly into its progressive field which I did not initially expect. This generally is the pattern of the whole concept, i.e. the transformation from the quiet pieces, "Voices", "August In Me", "After" and Ghosts", through to the more complex ones, e.g. "Faith",  "Second Thoughts" and "Curtain Call". The Peter Gabriel influence is especially evident in the percussion department but the overall arrangement is also a good indicator where its roots lie. The way this album ebbs and flows is quite superb, it's natural and creates a mood as it travels through its soundscape. All the tracks run continuously into each other, any other way would spoil the flow and imagery. Talking about imagery, I have to admit I could do without the art work, but hey, with music like this I can put up with it.
This really is a supreme piece of melodic, progressive music from a gifted musician who plays all instruments; I got totally absorbed into the music whilst listening to it. T's vocals are in English and like Peter Gabriel's are strong and flawless. On the whole, this is the album Peter Gabriel should be turning out, production wise it's complete. This enters E.P.R.R. albums of The Year.

 

der schallplattenmann sagt:

Prog meets Postrock – Intensiv und emotional
(CD; Galileo)

Vier Jahre nach seinem beeindruckenden Solo-Debüt "Naive" (2002) setzt der Sänger und Multiinstrumentalist T noch eins drauf und liefert mit "Voices" das bisher stärkste Album des Jahres im Progressive Rock-Bereich ab. Referenzen an Bands wie (die aktuellen) Marillion und Radiohead, aber auch The Flower Kings (auf "Septic", wenn auch ironisch gebrochen) sind immer noch vorhanden, doch insgesamt hat T mittlerweile eine eigene, sehr dichte, sehr intensive und sehr emotionale Klangsprache gefunden, die das über 70-minütige Album durchzieht. Hervorzuheben sind nicht nur die gelungenen Kompositionen und die poetischen Texte (endlich textet mal ein Non-Native-Speaker souverän und intelligent), sondern vor allem die vielschichtigen Arrangements. T gelingt es, die verschiedenen Einflüsse seiner Musik mit einer persönlichen Note zur versehen, so dass "Voices" – obwohl das Album deutlich proggiger daherkommt, als das Debüt – durchaus auch Musikfans anspricht, die normalerweise den Progressive Rock ob seiner Klischeelastigkeit meiden.
"Voices" ist nicht nur die eindeutig beste und reifste musikalische Arbeit von T, sondern auch die beste Veröffentlichung des kleinen aber feinen Schweizer Prog-Labels Galileo. Es ist erfreulich, dass ein ganz heißer Anwärter auf das 'Prog-Album des Jahres' ausgerechnet aus dem sonst oft als provinziell gescholtenen Deutschland kommt. [ sal : @@@@@]

 

babyblaue seiten

(thomas kohlruss, 12/15)

Da sitzt man nun, hört ein sehr, sehr starkes Stück Musik, will das natürlich dem Rest der Welt mitteilen... und dann fehlen einem einfach die Worte.

Thomas Thielen veröffentlicht unter seinem Pseudonym " t " sein zweites Solowerk. Für mich der Erstkontakt mit diesem Künstler aus dem Dunstkreis der [progrock-dt]-Internet-Community. Sein Solo-Debüt habe ich genauso versäumt, wie das Album von Scythe , auf dem Thielen als Sänger und Gitarrist zu hören ist. Vergleiche darf also schon mal niemand erwarten. Ein Grund mit einer Meinungsäusserung etwas zu zögern...

Vergleiche gibt es nicht mit den vorigen Werken von t , aber auch sonst nicht. In meiner (nicht unbedingt kleinen) CD-Sammlung findet sich schlichtweg nichts, was ich so ohne weiteres mit diesem Werk vergleichen möchte. Ein Grund mit... na ja, ihr wisst schon ;-)

t baut eine düstere, intensive, beklemmende, aber auch beeindruckende Atmosphäre auf, die den Hörer vom ersten Ton an gefangen nimmt. t 's Stimme, immer wieder mit Steve Hogarth verglichen (was ich, mangels genauerer Kenntnis desselben, weder bestätigen, noch dementieren kann), 'leidet' sich durch die Songs, ohne dabei allzu weinerlich, eher melancholisch-nachdenklich 'rüberzukommen.

Die vielschichtigen, bis ins kleinste durchdacht wirkenden, Kompositionen offenbaren nach und nach ihre Geheimnisse, Gimmicks und Vertracktheiten. Das ist auch beeindruckend, wirken die Songs doch zunächst eher einfach. Aber weit gefehlt... Gelegentliches bombastisches Aufbäumen setzt überraschende sinfonische Akzente in den Wüsten der Düsternis. Die kreischende E-Gitarre bügelt die Songs gegen den Strich. Und gegen Ende wird es sogar fast ein bisschen "jazzig"-schräg. Musik zum trauern, träumen, schwelgen, zuhören, vielleicht nicht unbedingt zum glücklich sein...

Beeindruckend sind überhaupt auch die instrumentalen Leistungen, die alle von t selbst erbracht werden. Piano, Keyboards, elektronische Klänge, Gitarren und gar Bass, der nicht wie programmiert wirkt, werden hochkompetent gespielt und zu diesem sehr typischen düster-melancholischen Klang verwoben. Das Schlagzeug scheint mir programmiert zu sein, aber hier passt das sozusagen wie die Faust aufs Auge, zumal die Programmierung über weite Strecke sehr gelungen ist. Gelegentliche Einsprengsel, die wie eine Violine oder ein Cello klingen, mögen auch elektronischen Ursprungs sein, klingen aber auch sehr transparent und echt.

Ein beeindruckendes, vielschichtiges, faszinierendes Werk, welches uns t hier beschert. Zum Schluss will ich doch noch einen Vergleich wagen... mich erinnert das immer wieder an Peter Gabriel, gerade, wenn ich an "Us" denke. Nach Talis , Poor Genetic Material ein weiteres spannendes Werk aus dem Kreis der sogenannten [progrock-dt]-Listenbands.

Ich kann eigentlich kaum glauben, dass ich der erste bin, der sich hier äussert... Kollegen, wo seid ihr?

 

babyblaue seiten:

(Christian Rode, 12/15)

Leise scheppert es in das Album hinein bis ein Streicherchor unheimlich anschwillt und von Ferne her elektronisch modulierter Gesang ertönt. Synthetisch wabernd braut sich im Hintergrund Spannung auf, bevor das Stück dann nach über 4 Minuten einen vorwärtstreibenden Beat erhält. Und hier erinnert es inklusive Gesang tatsächlich an Peter Gabriel. T setzt seine Stimme auf Voices sehr geschickt ein, baut sie vorzüglich in die melancholisch-tiefgründige Atmosphäre des Albums ein.

Voices ist bei aller Liebe zum Detail insgesamt im Klangbild konsistenter als naive geraten. Ich fühle mich auch an Marillion mit Steve Hogarth erinnert (Brave kommt mir in den Sinn). Auch das Solowerk von Peter Hammill lässt sich hier und da als Vergleich heranziehen. Voices klingt dabei insgesamt eindeutig (neo-) proggiger, zuweilen geradezu symphonischer und dabei auch lebendiger als das Debut. Das Album wirkt mehr als Ganzes auch dadurch, dass die Stücke ineinander fließen und auch vom Text her Bezüge hergestellt werden. So beginnt etwa Faith mit eben der Zeile mit der Party Piece endete: „There's a crack in the world since that day...“

Wer die Fliege in der Suppe sucht, wird sie vielleicht bei den Drums finden, da besonders deren Sound für die modern-synthetische Note des Albums sorgt. Für mich persönlich bereichert aber gerade dieser Electronic-Einschlag den atmosphärisch ungeheuer dichten und intelligenten „Neoprog“ von voices.

 

 

reviews on naive

 

juriaan hage says:

Summary

T is also known as Thomas Thielen familiar to me because of his leadership of the German band Scythe. Notwithstanding he saw time and reason to compose, record and release a solo album on the Swiss Galileo label.

The music

She Said is the long opener of the album. It evokes a strong tragic feeling, along the line of Hogarth's more desperate lyrics with the overall brooding musical feel of No-Man. The music is slow, moody with great vocal melodies and effects such as whisperings in the back and an overly present keyboard sound sometimes adding a synth string orchestra, sometimes adding estranging somber effects to the music. Porcupine Tree at its moving, this is really one hell of a song. Majestic, shimmering, cold. If this leaves you cold, I do not want to be paying your gas bill. Slightly past halfway the drums set in a slow guitar solo, the song gets to be quite noisy and chaotic with lots of things happening. Crescendo.

A Night Out is a spooky affair with modern keyboards in one part and ethereal dreamy vocal parts in the other. You might be thinking of Radiohead and the like here. Again, quite different from the
pure prog of Scythe.

Round Here brings us back to the still music inspired it seems by No-Man, The Blue Nile and the desperate side of Radiohead. The vocals are sung low, and sound depressed. The music consists of low piano combined with synth strings. The vocal melody is again a very good one.

Do Not Come Back sounds very ethereal with cosmic layers of keyboards and high pitched vague guitar and keyboard echoes. A very full sound spectrum, but all rather vague and beautiful. Then the music turns for the orchestral with waves of floating melodies.

Mother is a vocal track opening with a memorable theme on piano, after which the guitar and drums break loose in a bombastic interlude. The piano returns with some "violin". The ending of the track with its noisy is quite spooky.

A Day Like Any Other Day opens with experimentation on the keyboards. Estranging sounds and effects give way to a lone repetitive piano. The harsh effects stay but move more into the background. A bit of playing around you might say. The vocals on this track are harrowing.

We are now past halfway, and we come to She Is Dead. The percussion consists of a fast ticking sound, the melodies are keyboard only. For the rest, the music is supported on the good vocal melodies. I realize now that T has quite some similarities to the somber progrelated music made by a Dutch band called I Spy, especially on their album, The Crystal Fire. The vocals are also similar although the mood in T's music is way more depressing. The only point of light is the piano
dancing sometimes among the moody tones. Halfway, the vocals gain in power, in momentum and the goose bumps set in again.

Tuesday Night Blues continues the line of the album with a combination of piano, a slowly evolving guitar and acoustic guitar strumming in the back.

Nothing More is another mesmerizing track with marching rhythms and a musical box. The style is similar to that on the first track.

The Dark is an instrumental like A Day Like Any Other Day. Again plenty of estranging sound and effects on this one comparable to the soundscapes of Fripp, but spookier.

The final track is About Us. The music has that shimmering quality of a blinding bloodless sun. Time however for a bit of optimism when T sings his heart out in the chorus. The guitar sound owes a bit to Steve Rothery at his most relaxed and slowly the song winds to its end. So does the album.

Conclusion

This extremely intimate and seemingly very personal catharsis is one of the most original and, I feel, timeless albums to grace progressive rock in some time. I have to admit this may not be everyone's cup of tea, that is simply a question of what you expect in music. Main references are Porcupine Tree, Radiohead, Hogarth's Marillion (Brave era) and No-Man. The quality and expressiveness is apparent throughout with maybe a bit of experimentation, but never without their purpose. Do yourself, the label and the artist a favour, and let the emotions and melodies that haunt me now, haunt you too.

 

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Richard Guay, Revue Qu ébec Audio Vidéo says:

T Naive est un surnom que se donne Thomas Thielen, soliste et guitariste de la formation germanique Scythe. Il s'agit de son premier album solo, expérience traduisant son fort besoin d'exprimer en toute liberté une créativité débordante. Comme tout Allemand qui se respecte, Thielen propose une musique extrêmement individualiste et très structurée dans laquelle l'exploration des problèmes existentiels prend toute la place. Ce dernier y joue aussi tous les instruments (guitare, claviers), ce qui donne une excellente idée de l'étendue de son talent. Album assez expérimental, on se promène allégrement de passages atmosphériques à d'autres plutôt " underground ". Sa voix rauque ajoute de la gravité à une musique déjà très sérieuse. Certaines pièces telles A Night Out, Mother ou She Is Dead risquent de vous précipiter hors de votre fauteuil. Fortement inspiré du King Crimson du tout début (période In The Court), T Naive propose une approche personnelle et renouvelée du rock progressif. Il s'agit d'un opus d'une qualité rare à ne pas manquer.

 

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freek wolf (iO pages) says:

Zelden hoorde ik iemand zo zijn hart bloot leggen als deze Thomas Thielen, de muzikant en componist die schuil gaat achter de naam T. Op het hoesje staat: 'Only play at night', doelend op het uiterst sfeervolle karakter van deze cd. De kans is dan wel extra groot dat je je laat meeslepen in dit prachtige tranendal met de titel Naive. De plaat weerspiegelt in elf zeer persoonlijke tracks hoe de 25-jarige Duitser probeert het verlies van een persoon te verwerken die in zijn leven een zeer belangrijke plaats innam en een zwart gat achterliet. De doorleefde melancholie roept associaties op met namen als The Blue Nile en Chroma Key (Kevin Moore). In tegenstelling tot de formatie Scythe, waar hij alleen gitaar speelt, doet Thielen nu alles zelf. En wat blijkt? Hij kan ook uitstekend overweg met alles wat maar ruikt naar toetsen (en drumcomputers). In de eerste en afsluitende lange track (twee keer tien minuten), respectievelijk She Said en About Us, bouwt hij met repeterende piano en synthesizerdekens aan imposante muren die tot grote hoogten stijgen. De gitaarsolo die de eerste song besluit is geweldig en de refreintjes van de tweede bezorgen je kippenvel op de armen. Tussen die twee is het (op A Night Out na) stemmigheid troef in kortere tracks, zoals pianoballads (mooie melodieën), bijna 'Waiting Room'-achtige psychedelica en meer dynamische sfeersongs (weliswaar in laag tempo). Soms doen die laatste een tikje Steve Hogarth-achtig aan, ook qua stem. Maar let wel, het is dikwijls bij het nihilistische af: "My room covered in ice, nothing is here, nothing is real, same endless life." Verrassend zingt T daarom tot slot: "The last song I sing is smiling." Dit schitterende Naive werd opgenomen in de Black Box studios ('sounds better than: in T's living room'). Lekker naïef blijven Thomas!

 

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progressive ears says:

t is, in reality, 25-year-old (26 now, but thanks for the flowers ;-) - t) German-born Thomas Thielen, who plays guitar with the Galileo Records band Scythe. naive is his debut solo album, and shows him to be more mature than either his age or album title would lead you to expect.

Calling t a "singer-songwriter" really doesn't do him justice, yet most accurately describes the overall presentation. Very much a one-man band, t plays all the instruments (guitars, bass, keyboards, programmed drums) and also performs all the vocals. His lyrics are introspective and delve deeply into rather dark subject matter, and his vocals are impassioned.

But it is the depth of the compositions and the fullness of the multilayered arrangements that really make this album interesting and compelling. You'll find no flashy gimmickry nor screaming chops nor dazzling solos, nor should you. t's compositions are rich soundscapes with elements of Krautrock, Pink Floyd and Peter Hammill (to name but a few influences).

Highlights include the 10+ minute opener "she said" (you won't find a capitalized letter anywhere on this album, an obvious bow to minimalism). t's fine voice sings about a woman's love and advice over a bed of simple piano and dense layers of synthesizers. Really tasteful guitar solo at the end.

"a night out" shows the most energy, and almost doesn't belong on the album with it's fuzzy synth-bass and distorted vocals. A very dark, schizophrenic psycho-killer theme forms the basis of the lyrics, and the music adequately morphs to express the feelings.

The instrumental "do not come back" typifies t's ability to create a lush soundscape. Lots of texture which includes some excellent space-guitar work. Really beautiful stuff.

"tuesday night blues" features an acoustic guitar and a simplistic piano line very reminiscent of the "X-Files" theme, with lyrics concerning alcoholism. Dark and tortured, but brutally honest.

"nothing more" lyrically reflects an oppressed society: "the same endless sky, same endless life, same endless nights, and nothing more". Brrrrr! Pretty depressing and self-defeating ideas and the minimalistic music compliments the vocals nicely.

The final track, the 9 and a half minute "about us" is absolutely gorgeous and features t's best vocal work. Simple electric piano themes, string synthesizers and the ever-present spacey synth background combine with a positively Frippish sustained guitar. Again, very reflective lyrics which t sings with passion. This is one stunningly beautiful piece of music.

naive is a fine first outing for this artist, but this obviously isn't for everyone. The music shares as much with pop as it does with minimalism, as much with prog as with new age. And I say that as a real fan of each of those musical forms. This is 68 minutes inside a man's soul. I'm glad he's shared it with me.

 

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richard zywotkiewicz says:


**** 1/2

It's the first day that I've had this CD and this is my third listen. Therefore I think I'm qualified to review this album. This is the first time in quite some time that I can't stop playing a CD. The work Naïve, is the first solo album by Thomas Thielen, lead vocalist and guitarist for the fledgling German prog band Scythe.

While Scythe put out a fine album in it's debut, it did not make my top ten list for 2001. I now want to go back to it and find out why. That is because Thielen's solo album is virtually perfect in every way.

Naïve is a moody, atmospheric spacey voyage through electronic and acoustic landscapes. The description provided says that it's Floydian but I would put the sound rightfully in the arena being explored by the excellent American band Timothy Pure and perhaps early Porcupine Tree.

There is a lot of sampling used much like Porcupine Tree's early works, but in a way it does not distract from the warmth of the sound. It's because Thielen writes beautiful, languid melodies. He does not let technology undermine the melodic spirit of each song. It's true that Naïve has a very dark side and there are definitely edgy grooves, but all one has to do is wait one minute and there's relief from the chaos.

Naïve contains nearly 70 minutes of music. Each song seems to concentrate on different feelings, gently and simultaneously sharply plunging from one extreme to the other.

There's the sweeping vortex of spacey synths on "She Said". Gentle piano on "Round Here" and the powerful, crushing mellotron on "Do not come back". Some songs are built on angular movements that minimalistic, and others like "Mother" and "She is dead" have magnificent orchestration. The guitar is also there, subtly accentuating each curve in the musical hemisphere.

The final song, "About us", begins in a simple understated melody but slowly builds to a stunning crescendo. A fine finish to a brilliant piece of work.

It's said in the press notes that Thielen also plays all the instruments. If this is true, this is one very talented person. Naïve is an important release that shows that progressive rock still lives within that cold musical factory of industrial music. It breathes and surges with hot blood, passion and despair - all simultaneously. And that is what good music is all about.

Now, where is that Scythe CD?

 

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eclipsed says:

scythe's guitar player t has created something really great and gigantic on his soloalbum naive all on his own. it would be stupid to misinterpret the strange album title as a characteristic of the music: "she said i was mistaken to think i couldn't fly" is what t then sings in the epic opening track "she said", and this is what he does afterwards: he flies off, so high that you reach the horizon of the circular world created by the songs and that you can enjoy the vastness of this world.

With a lot of feeling for atmospheres and drama, t unifies frippertronics (such as you know from robert fripp) and the art rock of the present marillion and the beautiful sound and the poetry of david sylvian. "maybe i died and you're still alive" - that's what the multi-instrumentalist intensely sings on "nothing more", and if anyone has to die, he should at least while listening to this music.

Additionally, next to those extremely atmospheric tracks, there are more dramatic songs on naive: "mother", "she is dead", "tuesday night blues" and the great closing track "about us" make you itch for more - there is addiction coming up. "naive" is even after the first listening absolutely necessary, if you want your life to go on in harmony. the critic (used here as a dummy!) (how come i'm not sorry - t) can only give you one piece of advice: hands off, for the laws concerning drugs should definitely apply to "naive", too. "we can only feel november in your soul".- please more of this!!! (carsten agathe)

 

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durp says:

The man behind t is Thomas Thielen, vocalist and guitarplayer of german progrock youngsters SCYTHE. "Naive" is his first solo release ... and what a positive surprise it is. Instead of progrock escapades you get ambient rock with sensitive vocals, soft floating guitars (very PINK FLOYDish) and comfortable downtempo drumloops.

The opener She said sounds like from the MARILLION-sessions of "Seasons end" ... a melancholic song spinning in nice circles. Do not come back is a great mysterious instrumental track, very spacy and very strong because of the silent parts. There are two a bit more psychedelic tracks (A day like any other day and The dark) that are challenging the listener, but on the other hand there are great tracks like She is dead offering spooky percussion, wide keyboard carpets, sensitive vocals and an epic chorus. A very recommendable album for fans of silent, melancholic and atmospheric ambient progrock. Fans of soft PINK FLOYD and soft Hogi-MARILLION must check it out.

7 points - highly recommended (BAND OF THE MONTH)

 

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undertow says:

This may not be a heavy metal album but what t produced here is very impressive. He wrote all music and lyrics played all instruments and did all vocals and he also engineered and recorded it on his own. The man behind t is Thomas Thielen who is also the singer and guitarist for the prog band Scythe.

On this album we find however not too much prog but instead the album is loaded with melancholia and fragile song structures like on the openings track “She Said”. Next song “A Night Out” is heavier and sounds electronic. This is by far the weakest song on the album. Next up is “Round Here” which is a dark and sad piano ballad with moody and depressing vocals.

When I was listening to this album I tried to find other bands to compare this CD to and the few that popped up in my mind are Marillion, Radiohead and the last couple of Anathema albums. “Naïve” is certainly not an album that will cheer you up for that it is too moody, melancholic and depressing sounding.

I really enjoy this album and I play it often late at night when enjoying a glass of wine. “Naïve” is an excellent solo album debut from this talented musician. (8,5)

 

der schallplattenmann says:

Vor Jahresfrist debütierte T als Sänger und Gitarrist der deutschen Progrock-Formation Scythe auf deren Album "Divorced Land", nun liegt sein erstes Solowerk vor und beweist, dass es Musik jenseits
progressiver Rockklischees gibt. "Naive" ist düster, fragile, bedrohlich, manchmal voll Trauer, voller Fragen: Man hört diesem geradezu mitternächtlichen Album an, wie intim es ist, wie viel
eigene Geschichte den Songs innewohnt. Musikalisch lehnt sich der Sänger und Multiinstrumentalist dabei eher an die Größen des Postrocks à la Radiohead, The Cure oder an die Triphopper Portishead an. Freilich, so ganz kann T, der das Album übrigens im Alleingang eingespielt hat, seine Herkunft nicht verleugnen, da und dort sind die Einflüsse von Bands wie Pink Floyd oder Marillion nicht von der Hand zu weisen, was jedoch der Modernität und Authentizität des Albums keineswegs entgegensteht. Einmal mehr beweist das kleine, feine Schweizer Label Galileo Records musikalischen Mut und Vision.

 

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obliveon says:

the rather young swiss prog label galileo has so far predominantly presented acts that were oriented at the 70ies art rock stuff; but now they feature the one man project t with his album "naive": music that is a lot more innovative, modern (samples, loops), original and atmospheric - surely their best release so far.

songs like the roger-waters-y "she is dead", spherical-intense super tunes like "she said" and "mother", that distantly remind me of steve hogarth's singing, or the dark, electronic "a night out", which would also be a good choice for vauxdvihl's "vog", let the listener feel an astonishing compositional depth and a tasteful sensitivity concerning moods, sounds and melodies.

this first class production of a debut album is an atmospherically dense, emotional and far reaching rock album which is going to make fans of chroma key or roger waters go nuts. (8/10)

 

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the dutch progressive rock pages (DPRP) say:

Naive is the debut album by "T", a one man project by Thomas Thielen (who also sings and plays guitar in the German progrock band Scythe). His solo debut is no prog rock in the classic sense, but might appeal to those who appreciate the darker side of Radiohead, Porcupine Tree and Marillion.


Let me start by saying Naive is not a album that will cheer you up. The music is very moody, melancholic and even err... depressing. It's best played when you're alone and feeling miserable (we all have these moments, don't we?). The 11 tracks on the album seem to fit well together. The melodies are strong and haunting in a emotional way. In fact, I found the music very similar to Radiohead's OK Computer (another "depressing" album, which I happen to like very much). Other influences that come to mind are Porcupine Tree (album Stupid Dream) and some of Marillion's Hogarth-era ballads. In fact, T asked Marillion for permission to use a sample of Brave (which eventually he didn't use).


Most of the songs are in essence piano based pieces, let's say ballads or slow pieces (my favourites being Round Here and She Said). A couple of songs are given a more progressive treatment, with some "heavy" parts, in a progressive psychedelic style (which works very well in A Night Out and Mother, with some nice demonic guitars).


The album sounds very good. The overall sound is quite electronic. Most of the songs have ambient-style synthesizer background noices, which give the album a nice atmospheric feel. The same goes for the electronic drum sounds, the longheld keyboard chords and the slightly processed vocals. Technically, T's voice is not too strong, but his emotional singing fits the mood of the songs very well (and in fact sounds a lot like Radiohead, Porcupine Tree or even U2). His electric guitars sound inspired by Pink Floyd and Marillion. All of the vocals and instruments are done by T, and I must say he manages to create a somewhat sterile, yet convincing band sound.


All in all, I'd say this is an interesting, personal album, with strong melodies and moods, and an effective use of sounds and effects. I would particularly recommend it if you like OK Computer by Radiohead. If you're in the right mood, this is another album that can really get to you. Speaking for myself, I found the album at times a bit uneasy and even painful to listen to, as the music tends to get a bit too emotional and overly dramatic. Oh well... afterwards, we can all wash our sorrow away with some good old fun-prog, like Saga or Spock's Beard...


Conclusion: 7 out of 10.

 

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wonderous stories says:

t is the name of one man rather than a group and, whoever he is (well, hello, it's me! - t), he plays and sings all the parts himself as well as producing and engineering the whole concept.

the album is a keyboard driven piece of work with piano and particularly synthesizer providing a powerful backdrop to his lyrics.

for the main part the songs are slow paced electro rock reminiscent of "low"-era bowie (a day like any other day) and more experimental influences such as tangerine dream (the dark), although more mainstream electronic inspirations such as ultravox and early human league show through on songs like "mother" and "she said".

my only criticism is that too many of the songs sound the same and are played at the same tempo. if only he rocked out a little more as he does on the superb "a night our" which features a heavy guitar and synthesizer riff, then the listener's interest might be maintained, but as debut albums go, this is still pretty impressive.

 

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the progressive newsletter says (German):

düsterer post- Rock

Vor Jahresfrist debütierte Scythe mit Divorced Land auf dem Schweizer Label Galileo und fand im unübersichtlichem Wust der Neuerscheinungen recht große Beachtung, nicht ganz unumstritten. Scythe polarisierte mit einer intelligenten, aber vielleicht gewöhnungsbedürftigen Mischung aus verschiedenen Einflüssen der progressiven Rockmusik. Gerade die Vokalperformance war mehr als umstritten und galt sie mir für durchaus gelungen, weil sehr eigen und mutig (und technisch durchaus ausgereift, auch wenn das keiner so recht wahrnehmen wollte), stürzte sich ein Teil der schreibenden Zunft (und der Szene) auf t's Stimme, empfand sie im Klang oder in ihrer Wirkung als unschön und deutete dies als falsch gesungen.


Sei es wie es sei - stimmlich hat t sich deutlich weiterentwickelt, sein Gesang ist expressiver geworden. Gelöst von den Zwängen des etwas starrem Art- Rock- Korsetts, entfaltet er auf seinem Solo- Debüt naive seine stimmlichen und technischen Möglichkeiten und v.a. seine Ausdruckskraft. Nicht nur wegen des alphabetischen Namens drängt sich der Vergleich zu h/ Steve Hogarth auf, auch das Timbre erinnert an den Marillion- Frontmann. Auf der anderen Seite traut sich t nun, Gefühl über Technik zu setzen, Thom Yorke von Radiohead mag hier als Referenz dienen.
Überhaupt scheint nun nichts mehr, wie es vor einem Jahr war, verzichtet t doch zum Großteil auf genau jene musikalische Ingredentien, die den Scythe- Sound ausgemacht haben. Seine Kompositionen sind deutlich songorientierter, textbetonender, v.a. musikalisch begeht t auf naive völlig neue Wege, in gewisser Weise ganz dem Titel des Albums entsprechend "naiver", einfacher. Es fehlen weitgehend die vertrackten, verschachtelten Passagen, stattdessen verpasst t sich und seinen Songs einen sehr modernen Sound, der die Anleihen an Radiohead, Portishead etc. nicht verneinen kann, es wohl auch nicht will.


Mal abgesehen von der ganzen Vergleicherei (die ja letzten Endes mehr verschleiert, als erklärt) ist naive ein sehr persönliches, intimes Album, sehr düster in seiner Wirkung, beklommen, bedrohlich, manchmal regelrecht verzweifelt. Offensichtlich ist das Album auch eine ganz persönliche Aufarbeitung von Vergangenheit (s. Interview i. d. Heft), andererseits wirkt es auch auf den Hörer sehr suggestiv, persönlicher Albtraum inklusive.


Bemerkenswert ist, dass t das Album komplett selbst eingespielt, aufgenommen und produziert hat und das ihm dennoch (oder gerade deswegen?) das bisher bestklingenste Galileo- Album gelungen ist, wohl auch weil das Mastering nicht der berühmte (und teure) aber glücklose Bob Katz übernommen hat, sondern der brilliante Andy Horn - ein Name, den man sich merken sollte.
Das sehr passende und gelungene Artwork stammt vom blutjungen und talentiertem Artworker anifan, noch ein Name, den man sich nicht vergessen sollte, hebt sich seine Arbeit doch so wohltuend vom Prog- Artwork- Einerlei ab.


naive ist ein sehr persönliches, privates Album, dass Scythe- Kenner von der ersten bis zur letzten Minute überraschen wird und durch seine atmosphärische Dichte den Hörer zu packen weiß. Prog- Puristen werden sich mit Sicherheit an den viel zu modernen Sounds und an den viel zu straighten Kompositionen stoßen; wer mit der zeitgenössischen post- Rock- Szene etwas anfangen kann, der sollte dem Album eine Chance geben, es lohnt sich. (SP)

 

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progressive pages say:

Thomas Thielen versteckt sich hinter dem Synonym t. Der SCYTHE Sänger und Gitarrist legt mit diesem Album sein erstes Solowerk vor. Da ich bei Scythe mit seiner Stimme doch einige Probleme habe, war ich nicht auf einen solchen Hammer gefasst!

Thomas hat sämtliche Stücke selbst komponiert und aufgenommen, spielt alle Instrumente selbst und hat lediglich den Endmix von Andy Horn machen lassen. Das Ergebnis verzaubert einen und läßt viel Atmosphäre aufkommen. t's Stimme erinnert immer wieder an Steve Hogarth (Marillion). Und dass Thomas diesen Mann verehrt hört man an vielen Passagen des Albums und auch der Projektname t war sicherlich von Hogarth beeinflußt (dessen Soloalben erscheinen unter dem Namen h).

"naive" - ginge man dabei von Malerei aus - ist alles andere als herkömmlich. Vielmehr sucht Thomas den Reiz des Besonderen. So ist er nicht zimperlich in der Verwendung elektronischer Sounds, wandelt aber ebenso auf klassischen Piano/Gesang Stimmungen. Die Verbindung von Stille und Aufbrausen ist Thomas über das gesamte Album gelungen. Die Songs sind allesamt ausgezeichnet auf seinen Gesang abgestimmt, die Stimme klingt angenehm und gefühlvoll, dabei aber durchaus kraftvoll. Thomas schafft es, Emotionalität und Melancholie zu wecken - ein sehr aufreibender Mix durchzieht das Album.

Wer sich dies Album zulegt sollte sich also durchaus bewußt sein, dass er sich hier in eine Gefühlswelt begibt, die man annähernd auf Marillion's Brave oder Kevin Moore's erster Chroma Key Scheibe (dead air for radios) findet. Zum anchecken gibt es massig Soundsamples auf t's Homepage. Ich empfehle, in die Stücke "she said", "she is dead", "tuesday night blues" und "about us" unbedingt reinzuhören.

Soloalbum vom Scythe Sänger - sehr atmosphärisch und dicht (TG)